Let your scars shine

Narben sind hässlich! Sind Narben hässlich?

Wir finden nicht. Aber viel zu oft glauben wir es. Und schweigen über unsere Narben. Verstecken sie. Zeigen sie nicht im Alltag, weil wir uns unwohl fühlen, weil wir nicht wissen, was andere denken. Weil wir merken, dass wir nicht dem gesellschaftlichen Bild einer makellosen Brust entsprechen. Daran wollen wir etwas ändern! Dem betretenen Schweigen, wenn es um operierte Brüste geht, etwas entgegensetzen. Bilder schaffen, die noch nicht operierten Frauen Mut machen. Die mutige Frauen zeigen. Die auch nach der Operation Raum für Reflexion, Gedanken und Austausch über den eigenen Körper bieten. Die es möglich machen, die Veränderung des eigenen Körpers anzunehmen. 

Das BUUSENKOLLEKTIV und Amoena veranstalteten Anfang Mai deshalb ein ganz besonderes Fotoshooting: Während eines Wochenendes unter Buusenfreundinnen entstanden gemeinsam mutmachende Fotos, bei dem wir unsere Narben sichtbar machten und zeigen wollten, wie schön Frauen trotz und auch wegen ihrer Narben sind.

Das Shooting steht in der Tradition des Kintsugi, dem japanisches Handwerk, bei dem zerbrochenes Porzellan mit Goldkleber gekittet wird, um den Riss oder den „Makel“ als etwas Besonderes und Einzigartiges hervorzuheben. Für uns heißt es an dem Wochenende deshalb: „Let your scars shine“ - denn sie stehen für das Überleben, für den Kampf, für etwas Besonderes und Einzigartiges.

Weitere Infos gibt's über unseren Instagram-Account.

Und hier geht es zum Bericht einer Teilnehmerin.

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